Kunst entdecken. Musik erleben. Geschichte neu erzählen. Ein Sommer voller Überraschungen in Bockum-Hövel
Es gibt Orte, die verändern sich. Und es gibt Orte, die Menschen verändern. Die STRECKE gehört dazu.
Aus einer ehemaligen Bergbaustrecke ist in den vergangenen Jahren ein außergewöhnlicher Kunst- und Kulturweg entstanden. Jetzt beginnt ein neues Kapitel: Neue Kunstwerke entstehen, ein Buch feiert Premiere, Industriekultur wird zur Open-Air-Galerie und überall begegnen sich Menschen, die ihre Heimat neu entdecken möchten.
Fünf Wochen. Fünf Höhepunkte. Viele gute Gründe, dabei zu sein
Nr. 1
MARKIERUNG BEIM MFC IN NORDICK
Vogelperspektive
Samstag | 08. August | 16 Uhr | Modellflugplatz in Nordick
Der Modellflugclub e.V. in Nordick ist schon von Anfang an dabei. Hier ein Film dazu: https://www.mfc-hamm.de/gallery.html Jetzt wird auch auf dem Flugplatz DIE STRECKE markiert. In Vereinsregie wurde eine Wand dauerhaft gestaltet, die die Streckengalerie hier in der Landschaft bereichert. Zur Einweihung gibt es Modellflugübungen, Bannerflüge, Ausstellungen und mehr. MFC e.V. und Die Strecke e.V. laden herzlich ein einen Nachmittag auf dem Modellflugplatz zu erleben. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.
Nr. 2
Kunst, die bleibt. Ideen, die verbinden.
Donnerstag | 13. August | 17 Uhr | Kramannstraße / Ecke Uphofstraße

Drei Künstlerinnen und Künstler schenken der STRECKE neue Gesichter. Eine Brücke verbindet Ruhrgebiet und Münsterland. Zechenknospen wachsen an einer Hauswand. Und zum ersten Mal erscheint sie in Originalgröße: Die Pinke Wäscheklammer. Sie ist der Gewinner des Wettbewerbs „Mark it!“ und wird künftig den Weg durch die STRECKE markieren – auffällig, sympathisch und unverwechselbar. Lernen Sie die Künstlerinnen und Künstler persönlich kennen, sprechen Sie mit den Ideengebern und feiern Sie gemeinsam mit uns die ersten sichtbaren Ergebnisse des Wettbewerbs.
Unsere Gäste sind die Künstler Martin Hatscher, Almut Rybarsch-Tarry, Jörg Müller und Birgit Schulte.
Als Redner konnten wir Hauseigentümer, Sponsoren und Persönlichkeiten der Zivilgesellschaft gewinnen.
Die Vernissage wird musikalisch durch Akkordeonklänge begleitet. Jeder Gast erhält eine Sonnenblume.
Nr.3
WENN STAHL ZU POESIE WIRD
Donnerstag | 20. August | 17 Uhr | Bushaltestelle „Zeche Radbod“
Kann man ein Gedicht aus Stahl bauen? Jürgen Henke zeigt, dass das möglich ist. Mit seinem Kunstwerk „Lyrische Strecke“ verbindet er Sprache mit Metall – passend zu einem Ort, dessen Geschichte ohne Stahl nicht denkbar wäre.
Die Vernissage wird zu einem besonderen Erlebnis:
Vertreter des Autohauses Potthoff als Standortgeber für das Kunstwerk begrüßen die Gäste. Jürgen Henke trägt sein Gedicht vor. Jens Bruells macht Metall-Mülltonnen zu seinem Schlagzeug. Rhythmus statt Routine!
Werner Reumke, Vorsitzender des Vereins „Die Strecke e.V.“ wird Aktuelles zur positiven Weiterentwicklung des Gemeinschaftsprojekts der Streckengalerie berichten.
Eine Veranstaltung für alle, die Kunst einmal ganz anders erleben möchten
Nr. 4
ALS DER BEAT NACH BOCKUM-HÖVEL KAM – Musikalische Buchpremiere
Sonntag | 16. August | Haus der Begegnung
Wie hörte sich Bockum-Hövel in den Sechzigerjahren an? Wer spielte in den Kellern? Wo wurde getanzt? Welche Songs liefen auf den ersten Partys? Harald Sumik erzählt diese Geschichten in seinem neuen Buch „Wie der Beat nach Bockum-Hövel kam“.Doch an diesem Nachmittag wird nicht nur gelesen. Musik, Erinnerungen und spontane Sessions machen die Premiere selbst zu einer Zeitreise.
Mit dabei: Harald Sumik, Axel Ronig, Sloopy Bialas
Begleitend zeigt eine Ausstellung Fotos, Instrumente, Plakate und viele Erinnerungsstücke aus einer Zeit, in der Beatmusik ganze Generationen begeisterte.
60 Jahre nach dem Beat-Club in Bremen schlägt Bockum-Hövel den nächsten Takt an.
Nr.5
INDUSTRIE WIRD KUNST
Radbod-Gallery „Gestern, Heute und Morgen“ 7. September – 3. Oktober
Eröffnung: 7. September | 16 Uhr | An den Fördertürmen bei Schacht 2
Was wäre, wenn alte Maschinenhäuser Geschichten erzählen könnten? Vor den historischen Fördergerüsten der Zeche Radbod entsteht eine außergewöhnliche Open-Air-Ausstellung. Großformatige Bildcollagen erinnern an die Bergbauzeit und zeigen gleichzeitig, wie ehemalige Industrieanlagen überall in Europa ein neues Leben erhalten haben.
Zur Eröffnung am 7. September um 16 Uhr „An den Fördertürmen“ in Höhe der Schächte 1 und 2 werden Gäste aus Politik, Wirtschaft und Bergbaugeschichte erwartet.
Führungen über das Gelände und in die Maschinenhalle 2 mit Arthur Ensenbach, ehemaliger Betriebsratsvorsitzender der Zeche Radbod sowie musikalische Beiträge runden das Programm ab.
„Die Radbod-Gallery“ ist als Open-Air-Ausstellung bis zum 3. Oktober zu sehen. Ein Blick zurück. Und vor allem ein Blick nach vorn.
